Zyklon Murasu Tracker

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Die Karte zeigt die Zugbahn von Murasu und den Vorhersagekegel.

Murasu ist ein Zyklon der Kategorie 1, 151 km nordnordöstlich von Chennai, und zieht mit 19 km/h westnordwestwärts.

Beobachtungsverlauf von Murasu

Datum, UhrzeitWindgeschwindigkeitLuftdruckBreitengradLängengradZugrichtungStatus
120 km/h991 mb14,380,919 km/h NWHurrikan Kategorie 1
102 km/h996 mb13,581,820 km/h NWTropischer Sturm
111 km/h995 mb13,682,626 km/h NWTropischer Sturm
93 km/h998 mb12,883,826 km/h NWTropischer Sturm
74 km/h1.003 mb12,284,826 km/h NWTropischer Sturm
65 km/h1.007 mb11,686,622 km/h NWTropischer Sturm

Was gerade passiert

Zyklon Murasu ist ein Sturm der Kategorie 1, 151 km nordnordöstlich von Chennai, Tamil Nadu, Indien, im Golf von Bengalen, und zieht mit 19 km/h westnordwestwärts. Am 2. November um 06:00 UTC weist Murasu anhaltende Windgeschwindigkeiten von 120 km/h, Böen von 138 km/h und einen Kerndruck von 991 mb auf. Die Windgeschwindigkeit stieg gegenüber dem Wert von 102 km/h sechs Stunden zuvor, während der Druck von 996 mb sank. In diesem Zeitraum verstärkte sich Murasu von einem tropischen Sturm zu einem Zyklon der Kategorie 1. Die Messung um 00:00 UTC verortete den Sturm 171 km ostnordöstlich von Chennai. Frühere Messungen am 1. November verorteten Murasu zunächst 383 km östlich und dann 258 km ostnordöstlich von Chennai. Bei den sechs Messungen lag seine aufgezeichnete Zugrichtung zwischen 295° und 300°, die Geschwindigkeit zwischen 19 und 26 km/h.

Gebiete mit Vorwarnung oder Warnung

Keine aktiven Vorwarnungen oder Warnungen.

Wie sich Murasu entwickelt hat

  1. 1. November — FOUR wird als tropischer Sturm erfasst.

    Die verfügbare Beobachtung vom 1. November um 00:00 UTC erfasst FOUR über dem Golf von Bengalen bei 11,6°N, 86,6°E, mit Winden von 65 km/h und einem Druck von 1.007 mb. Es liegen keine früheren Messungen vor. Daher zeigen die Aufzeichnungen nicht, wann FOUR diese Einstufung erreichte oder wie sich seine Stärke zuvor verändert hat.

  2. 2. November — Verstärkt sich zu einem Zyklon der Kategorie 1.

    Am 2. November um 06:00 UTC erreichten Murasus aufgezeichnete Windgeschwindigkeiten 120 km/h, nach 102 km/h sechs Stunden zuvor. Der Druck sank von 996 mb auf 991 mb. Die Messung stufte Murasu von einem tropischen Sturm zu einem Zyklon der Kategorie 1 hoch; die Böen erreichten 138 km/h.

Wie sich Murasu verhält

Die einzelne Messung erfasst einen Druck von 1.007 mb und Winde von 65 km/h mit Böen von 75 km/h. Der Luftdruck kann Hinweise darauf geben, wie sich ein Zyklon verändert, doch mit nur einer Messung lässt sich kein Trend feststellen; ein früherer Wert zum Vergleich liegt nicht vor. Die Messung gibt außerdem eine Zugrichtung von 295° mit 22 km/h an, was Westnordwest entspricht. Das ist eine einzelne erfasste Bewegung und kein Maß dafür, wie beständig FOUR in diese Richtung gezogen ist. Ohne eine zweite Positions- oder Windmessung lässt sich anhand der verfügbaren Daten nicht erkennen, ob sich der Zyklon organisiert oder abschwächt.

So verfolgst du Murasu

Aktiviere in RainViewer die Ebene für tropische Sturmzüge, um FOURs eingezeichnete Zugbahn zu verfolgen. Jeder Punkt zeigt die Kategorie des Zyklons zu diesem Zeitpunkt: Punkte für tropische Tiefdruckgebiete sind türkis, für tropische Stürme blau, für Kategorie 1 gelb, für Kategorie 2 bernsteinfarben, für Kategorie 3 orange, für Kategorie 4 rot und für Kategorie 5 dunkelrot. FOURs erfasster Punkt als tropischer Sturm ist blau.

Die Messung verortet FOUR über dem Golf von Bengalen und erfasst eine Bewegung nach Westnordwesten mit 22 km/h. Da nur eine Beobachtung vorliegt, gibt es hier keinen früheren Punkt, mit dem sich Änderungen bei Richtung, Geschwindigkeit oder Kategorie vergleichen ließen. Vergleiche spätere eingezeichnete Messwerte mit dieser Position sowie den erfassten Wind- und Druckwerten. Lade die RainViewer-App bei Google Play oder im App Store herunter, um die Zugbahn des Sturms zu verfolgen.

FOUR in der Zyklongeschichte des Golfs von Bengalen

Der November fällt in die Zyklonsaison nach dem Monsun im nördlichen Indischen Ozean, die auf den Sommermonsun folgt. In diesem Becken können sich sowohl vor als auch nach dem Monsun Zyklone bilden. Warmes Meerwasser, feuchte Luft und relativ geringe Veränderungen der Windgeschwindigkeit mit der Höhe können die Entwicklung von Zyklonen allgemein begünstigen. Das sind allgemeine saisonale Bedingungen und keine Messwerte für FOUR: Die verfügbare Messung enthält keine Angaben zur Meeresoberflächentemperatur, Luftfeuchtigkeit oder Windscherung.

Zwei frühere Zyklone im nördlichen Indischen Ozean bieten saisonale Vergleiche. Zyklon Nargis bildete sich 2008 im Golf von Bengalen und erreichte Kategorie 4; mehr als 138.000 Menschen kamen ums Leben. Zyklon Amphan bildete sich 2020 im Golf von Bengalen und erreichte Kategorie 5; mehr als 100 Menschen kamen ums Leben. Beide bildeten sich im Mai. Ihr Zeitpunkt unterscheidet sich also von FOURs Beobachtung im November, doch sie zeigen, wie stark die Folgen von Zyklonen im selben Becken variieren können.

Sturm-FAQ

Was bedeutet 295° auf der Zugbahn eines Zyklons?

Die Zugrichtung wird im Uhrzeigersinn von Norden aus gemessen: 0° zeigt nach Norden und 90° nach Osten. Eine Richtung von 295° weist nach Westnordwesten.

Was ist der Unterschied zwischen Windgeschwindigkeit und Böen bei einem Zyklon?

Die Windgeschwindigkeit ist der in der Messung angegebene anhaltende Windwert, während eine Böe eine kurzzeitige Windspitze bezeichnet. Für FOUR nennt die Messung Winde von 65 km/h und Böen von 75 km/h.

Warum bekommen tropische Zyklone Namen?

Namen geben Meteorologen und der Öffentlichkeit eine klare Möglichkeit, einen Sturm in der Kommunikation zu bezeichnen. Regionale Namenslisten helfen dabei, die Zyklone voneinander zu unterscheiden.

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